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Seite 3 von 7 "Überall zuerst den Schwächsten dienen, ist die Quelle jedes lebendigen Friedens". "Abbe Pierre" Ein persönliches Wort Seit 25 Jahren bin ich Pfleger für Schwerstbehinderten. Hebe die Personen aus dem Rollstuhl zur Toilette oder ins Bett und wieder zurück Wissen Sie, was für ein Gefühl es war , wie ich im Internetforum unter http://www.rehakids.de/ , das Forum für besondere Kinder, den Aufruf von Eltern gelesen habe " Wo wickelt Ihr eure grosse Kinder draussen, die nicht mehr auf Babywickeltische passen?",Wickeln auf Behindertentoiletten.Auch im Forum www.benniundco.de gibt es tausende Betroffenen. Schlagartig wurde mir bewusst,das ich die Antworten selber alle praktiziert habe.Wie elendig ich mich gefühlt habe,das mir die Tränen so runter liefen, so machtlos, nicht eingreifen zukönnen. Mit 48 Jahren ist man weise,hätte schon längst etwas tun können, besonders im Jahr 1995, wo Rolli- Hood für die Grundrechte der Behinderten kämpfte gegen die Pflegeversicherung. Leider gab es damals keinen Aufruf über die Toilettenproblematik, Tabu- Thema. Aber Jetzt. Ich kann nachfühlen,wie schwer es ist mit diesen Zustand zu leben.Die meisten Eltern wissen es aus Erfahrung noch nicht, wie schwer die Zukunft sein wird. Als "Einzelfall" hat man auch kein Gewicht und keine Chance.Und das man mit einer Seite 30 Jahre verkehrte Toilettenpolitik abhandeln kann, halten wir für den verkehrten Weg. Es hat sich soviel angestaut. Verletzungen der Würde usw. Es gibt in Deutschland keine exakte Erhebung zu allen Behinderungsformen. Auch das zugrunde gelegte Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes konnte nur auf die Daten derjenigenMenschen zurückgreifen, für die jemals ein Schwerbehindertenausweis beantragt wurde; d.h. es gibt mehr Menschen mit Behinderung als in dieser Statistik erfasst sind.Auch diese Statistik macht keine Angaben über die Anzahl der Rollstuhlfahrer. Diese Angaben sind nur abgeleitet über die Krankheitsbilder, über die die Statistik Auskunft gibt, annäherungsweise ermittelbar gewesen. Ich nehme mir das Recht , durch die lange Jahre ,die Erfahrungswerte zu kennen. siehe auch StatistikNachdem wir die Statistiken der Pflegeversicherung und der Schwerbehinderten ausgewertet haben, sind es keine Einzelfälle mehr.Der Kampf um die Liege fürs Klo, der Kampf gegen die Windmühlen,sprich Bürokratie.Die Mitmenschen können und wollen es nicht glauben, das der Gesetzgeber was vergessen hat.Sie haben es vielleicht nicht vergessen,wenn sie es nicht gewusst haben. 
Jetzt wissen sie es. Wir brauchen Euch, mit aller Energie und Kraftanstrengung jetzt und ohne lange Anträge.Es muss nicht nur Bemühungen der Chancengleichheit der Arbeit in Betracht gezogen werden,sondern es muss auch Chancengleichheit im täglichen Leben gelten, und der Toilettengang gehört zu den elementarsten Grundbedürfnis,das jeden Menschen zu gestanden werden sollte,neben Essen,Trinken, Schlafen und Arbeit.Dieser Mangel steht flächendeckend für die BRD.Und deswegen brauchen wir ihr Wohlwollen, Verständnis und die Bereitschaft diese Schieflage entgegen zu wirken.Lesen Sie bitte dazu auch unser Leserbriefe - Rubrik, zum besseren Verständnis. Mein Herzblut hängt daran, kann und will nicht aufhören, bis die letzte Gemeinde in unserem Staate eine Toilette mit Liege hat. Wir haben das Wissen, ihr das GewissenDeshalb unsere Homepage, denn wir als " alte Hasen " sind in der Pflicht diesen Misstand zu korrigieren, das sind wir der nächsten Generationen schuldig.Wir reden darüber,schreiben darüber, ohne lange zu überlegen.Unsere Basis-Arbeit wird massiv behindertSeit wir im Mai dieses Jahres den Zusatz e.V. haben um Spenden sammeln zu können um Kleinstkaufleute zu unterstützen, die zwar gewillt sind eine Kofferliege zu nehmen, aber für die Kosten nicht aufkommen wollen, verweigert uns das hiesige Finanzamt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit aus verschiedenen Gründen, die wir nicht nachvollziehen können.Sie glauben, wir wären eigennützig,gleich was sie damit aussagen wollen. Und wir würden es sowieso nicht schaffen. Wir sind ja behindert. Und in der Satzung fehlt was??? Sie warnen und bedrohen uns.Auf jedenfall können wir Kleinstkaufleute nicht so unterstützen,wie wir es gerne gemacht hätten und können keine grosse Spenden empfangen.Aber 1.-€ tun es auch, wenn sie es möchten.Ferner vertrösten und sitzen gewisse Bürgermeister, unser Problem aus, bis der Kelch an Ihnen vorbeigeht.Landräte machen das Gleiche.Behindertevereine,-Verbände und Behindertenrat machen das Ebenso.Einige Behindertenbeauftragten melden sich und vertrösten.Und es gibt fast über jede Stadt einen barrierrefreien Stadtführer, wo man wo als Rollstuhlfahrer sich hinbewegen kann.Darunter auch eine Auflistung der Behindertentoiletten.,wo natürlich keine Liege zu finden sind.Wissen sie, es ist ein Scheissgefühl, Arroganz und Ignoranz, das haben diese Menschen und ihre Helfer nicht verdient .Sie können nichts für ihre Behinderung.Viele Bundesbürger glauben, das der Staat und die Medien, sprich Aktion Mensch genug und ausreichend für die Betroffenen tut.Und was machen wir mit der Ausage. Wir lassen weiterhin die Behinderten auf Böden,..........Das ging doch bisher auch und es hat sich keiner beschwert.. 
Es werden in unserem Land mehr für andere Minderheiten gemacht, das man nicht erzählen und erwähnen darf, weil der artige Vergleiche nicht ratsam wäre.Dann noch Tiere und Pflanzen, kann man auch besser transportieren.Ich sehe und denke immerzu, wie eine Mutter ihr behindertes Kind in einem Heim abgibt,weil sie draussen nicht die Hilfe bekommt, die Sie gebraucht hätte.Wir konnten schon einige " Erfolge " verbuchen, besonders das zwei Schulen mit einer Liege ausgerüstet sind, damit diese Kinder nicht auf einer besondere Schule müssen, das nennen wir vernünftige Intergration.Neben den Schulen hat Rhauderfehn im Verbrauchermarkt Marktkauf und im Rathaus eine Liege. Somit ist Rhauderfehn die erste Gemeinde Deutschlands von ca. 12 000 , die den besonderen Bedürfnisse der Betroffenen gerecht wird.Grossen Dank geht an Herr Weber und sein Team vom Rathaus.Ausserdem haben wir mit der Stadt Leer in Ostfriesland ( 34 000 Einwohner) ,so behaupten wir, nach unserem letzten Kenntnisse, die erste Stadt Deutschlands ,die die besondere Bedürfnisse der Behinderten einigermassen gerecht wird. Wenn nicht sogar Europa - oder Weltweit.Zu verdanken haben wir es dem Bürgermeister Wolfgang Kellner und seinen Behindertenbeiratmitglied Klaas Plagge.Daran sollten sich die anderen 137 Städte messen lassen.Die anderen Liegen stehen unter Erfolge,erfolge.. Wir würden uns wünschen, das andere Städte und Gemeinden sich diesen Beispiel anschliessen würde, um der Schieflage in Deutschland entgegenzuwirken, und nicht darauf warten, ob sich ein Betroffener meldet, oder sogar die Hilfe verweigert und nicht anerkennt,weil der Irrglaube exestiert,es seien ja nur Ein oder Zwei Menschen davon betroffen, s. Statistik.Tagesausflüge sind dann nur schön, wenn eine Toilette vorhanden ist, und eine flexible Kofferliege sprengt keinen Haushalt und der Nutzen ist unbeschreiblich. Sicherheit, Würde, und Lebensqualität stehen für Betroffenen und ihre Helfer genau so zu, wie den anderen Menschen in unserem Lande.Wir danken auch der Lebenshilfe Leer und handicap-netzwerk für ihre Unterstützung.
Sollten sich noch andere angesprochen fühlen, können sie selbstverständlich mitwirken. Der Fernsehsender " ZDF" wird in einer Reportage über diese Aktivitäten von Rolli-Hood berichten.Drehtage sind der 26.10 und der 27.10. 2007 für die Sendung " Sonntags".Weitere Reportagen sind in Planung.
Erster Sendebeitragstermin am Sonntag, den 18.11, 9.02 UhrUnd wenn ich,wir die 3.6 Millionen hätten, würde ich sie sofort, ohne lange zu überlegen , für diese Hilfe geben. Aber leider........Möge das Licht des Mitgefühls und der Liebe, durchdrungen von aufrichtigen Gedanken, grenzenlos und überall strahlen. Denn es ist für alle Lebewesen, die sich nach Glück sehnen, das Fundament, Glück für jetzt und auf Dauer zu erlangen". Dalai Lama, Tipetisches Oberhaupt
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