Rolli-Hood e.V.
Freie Gruppierung von Behinderten die sich für die Wahrung
der Grundrechte der Behinderten einsetzt.
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Was wollen wir:

Um Missverständnisse von vorne hereinauszuschliessen was wir wollen,sagen wir es mit unseren Worten: Wir möchten, das in jede Stadt und Gemeinden ,nur eine vorhandene B.-Toilette gesucht wird,am besten Rund- um - Uhr,zentral gelegen,die dann mit einer Kofferliege nachgerüstet wird. Und die Toiletten sind da, man muss sie nur finden, oder umrüsten.

Kofferliege deshalb:Sie stört dann andere Nutzer nicht, die keine Liege brauchen. Sie kann nach Gebrauch zusammengeklappt werden, im Prinzip wie ein Tapeziertisch, nur gepolstert. Siehe auch Liegen und Startseite

Da Kofferliegen flexibel einsetzbar sind, kann man sie auch ausserhalb der Sanitärräume einsetzen,Vorraum zur WC,abgeschirmter Raum und im Freien. Voraussetzungen, das eine Urinflasche sein Eigen nennt und sein grosses Geschäft zu Hause erledigt hat.

     

   

Wenn eine Gemeinde nicht über ein entsprechendes Behinderten-WC verfügt,müsste es doch machbar sein , einen Sanitätsraum mit Liege zu finden, der für den Rollstuhlfahrer zugänglich ist.

Aus dieser Sicht kann keine Gemeinde, die verantwortungsbewusst handelt, sich verweigern.Zumal sie durch Strassenaktivitäten Menschen einlädt sie zu besuchen.

Und bei Neubau einer Behindertentoilette sollte die von unserer Arbeitsgemeinschaft geschaffene Planungen berücksichtigt werden. Siehe auch "Neubau einer Behindertentoilette."

Unsere Homepage beschäftigt sich 1. mit der Toiletten- DIN 18024-2, die miserabel auf weiten Strecken angewandt wird, weil die Planer und Ausführer sich nicht daran halten müssen, zum Leidwesen der Betroffenen.Die Erfahrung zeigt, dass Sanitärräume leider häufig zu klein bemessen und ungünstig ausgestattet werden. Das hat zur Folge, dass sie von vielen Menschen gar nicht oder nur sehr schwer zu benutzen sind. Die Tauglichkeit von Sanitärräumen wird wesentlich durch Größe und Anordnung der zu Verfügung stehenden Bewegungsräume bestimmt

Der Badaustatter Hewi bietet regelmässig Kurse für barriere freie Toiletten und Badezimmer. Sie haben auch eine Referenzliste der ausführende Betriebe, die diesen Kursus absolviert haben.

http://www.barrierefrei-portal.de/sub/de/barrierefrei_planen/raeume/grundrisse/wc_raum/

http://www.barrierefrei-portal.de/sub/de/partner/zertifizierte_installateure/index.php

 

Es müsste Pflicht werden, das jeder, der mit Behinderten oder für Behinderte arbeitet einen Kursus über Barriere-Freiheit besucht.siehe auch " wir fordern"

Nur so kann gewährleistet werden, das die Toiletten keine Überraschungseier darstellen, und somit unbrauchbar sind.

2.Dies betrifft  auch die untere Baubehörde. Sie hat eine besondere Stellung.

Der Behinderte als Spielball, Auslegungssache der Länder

Eine freiwillige Anwendung der Normen kann über die privatrechtliche Selbstverpflichtung von Bauherren, in der Regel über die Ausschreibung, vereinbart werden. Durch diese komplizierte Rechtslage entsteht die Situation, dass die gültigen Normen für Barrierefreies Bauen nur zum Teil oder gar nicht in die Landesbauordnungen übernommen wurden.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, soweit wegen der Eigenart oder Zweckbestimmung der baulichen Anlage oder des Teils der baulichen Anlage nicht damit zu rechnen ist, dass Behinderte, alte Menschen oder Personen mit Kleinkindern sie besuchen oder benutzen werden. Im übrigen können Ausnahmen zugelassen werden, soweit wegen schwieriger Geländeverhältnisse oder ungünstiger vorhandener Bebauung die Anforderungen der Absätze 1 und 2 nur mit unverhältnismäßigem Mehraufwand erfüllt werden können. Siehe auch " DIN und Bau..."

Frage: Wer bestimmt und wer kontrolliert das?

 

Das in jeder Stadt oder Gemeinde eine Toilette oder einen Raum mit Liegemöglichkeit geschaffen werden soll, bedeutet noch lange nicht, das man sie benutzen muss, aber es gibt ein enormes Sicherheitgefühl, wir könnten " wenn man müsste."

30 Jahre keine Toilette mit Liege, unfassbar was diese Menschen in ihre Würde ertragen mussten. Schluss damit.

323 Landkreise und  138 kreisfreie Städte sind aufgefordert, die Toiletten nachzurüsten.

Lassen Sie diese Menschen Lebensqualität widerfahren.

Die Stadt Leer und die Gemeinde Rauderfehn sind die Ersten, die den Bedarf erkannten.

SKANDAL in Deutschland

Der Skandal ist es das seit 1989 versucht wird eine Liegemöglichkeit zuschaffen, und bis dato nicht erfolgt ist.

In der BRD leben schätzungsweise 200 000 Schwerstbehinderte die aufgrund ihrer Behinderungsform (Muskelschwund,Tetraspastiker usw.) ihre NOTDURFT in den vorhandenen Behinderten-WC´s NICHT ohne "Hilfe" nachgehen können,weil ein entscheidenes Hilfsmittel fehlt. "Eine Liege"..

Das heisst: ein Fünftel der in Deutschland lebenden Rollifahrer sind davon betroffen.

Wir sprechen von Menschen, die nicht ohne Hilfe, sei es an fehlender Muskelkraft, fehlender Koordinierung usw., Mitmenschen benötigen, um auf die Toilette zu kommen oder Windel und

Katheder-Wechsel.

Sie werden in einem System reingepresst, das mit der o. g. Globalrichtlinie leider sehr wenig zu tun hat.

Sie fallen dadurch buchstäblich durch das "Raster".

In der ganzen BRD gibt es keine einzige Behindertentoilette mit einer Klappliege,zum an - und ausziehen,oder eine Kofferliege hinterlegt an Rezeptionen,auskünfte usw.

Und das wäre doch so einfach.Eine Kofferliege an der Wand oder zu Hand in jede Stadt nur eine Liege.Die Kosten von ca. 200.- €,stehen zu keinem Verhältnis an Lebensqualität und Würde.

Und das scheint oder ist ein Tabu-Thema,worüber keiner oder ungerne spricht.

Keine Institution,die für und mit Behinderte arbeiten,haben diese Misere einfach unterschätzt, geduldig in Kauf genommen,obwohl viele wissen,das es uns gibt und das schon seit Jahren.

Keiner von diesen 200 000,besondere Menschen,wenn nicht mehr ,kann einen " TAGESAUSFLUG ", z. B. andere Stadt,Zoo,Strand,Einkaufcenter und andere Freizeitparks machen, ohne die quälende Frage nach dem Klogang.

Denn wenn nach Stunden der Harndrang kommt,ist es sprichwörtlich aus mit lustig. Es sei denn, man überwindet jedes Schamgefühl in dem Intimbereich,lässt sich auf dem dreckigen Boden legen,ausziehen-Klogang.Unzumutbar wenn man in die Jahre kommt.Überhaupt.

Oder man fährt halbnackend ohne Hosen,versteckt in einem Schlupfsack,Decke,Handtuch.Und was macht man im Sommer?

Oder man legt sich öffentlich auf einer Parkbank usw.

Oder man fährt mit mehreren Personen die bereit sind ,einen abzuwischen,alles ohne Scham natürlich. Mich persönlich würde es zerreissen.

     

   

Der Nutzen einer Liege,gleichzeitig als Wickeltisch,wäre von grossen Nutzen,ein Grundbedürfnis,wenn nicht das " GRUNDBEDÜRFNIS", wäre dann vom Tisch.

Der soziale Kontakt zwischen Nichtbehinderten und anderen Behinderten wäre ausgeglichen.Lebensqualität und die Globalrichtlinie käme so zu ihrem Recht.

Unser Wissen ist ihr Gewissen.

Wir würden gerne wissen ob ihr noch mehr Leute kennt die nicht ohne eine Liege aufs Klo können, wir suchen Menschen die uns dabei

unterstützten dieses Problem in Deutschland zu lösen,

.Ausserdem suchen wir noch Mitstreiter, die uns unterstützen,egal in welcher Form. Kurze Mail,s.o.,Betreff Behindertentoiletten,Rolli-Hood.

Einer für alle, alle für einen.

 
 
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